23.05.2019

Einkaufsprognose: Erdgas und Strom absehbar kaufen

Autor:  Urs Neuhöffer

Besonders die in 2018 teils exorbitanten Preissteigerungen für Strom und Erdgas zeigen deutlich, dass wir uns in Zukunft auf höhere Energiekosten für Industrie und Gewerbe einrichten müssen.

Doch nicht nur der langfristige Trend zu höheren Strom- und Gaspreisen, auch die unterjährige steigende Volatilität – also die beinahe täglichen großen Preisschwankungen - macht die Einkaufsentscheidung nicht einfacher.

Die Marktzahlen zeigen derzeit im Rahmen einer seit einigen Wochen andauernden Seitwärtsbewegung leicht fallende Kurse. Damit könnte es aber bald vorbei sein. Ein womöglich stabiler Brexit und eine neuerliche binnengetriebene Konjunkturbelebung wirken dann erneut preistreibend. Die Diskussion um steigende CO2-Preise tun bei Strom ihr übriges.

Erdgasmarkt:

Wir meinen: Beschäftigen Sie sich alsbald mit der Erdgasbeschaffung – und zwar nicht nur in Hinblick auf 2020 oder 2021, sondern auch darüber hinaus. Sonst verpassen Sie womöglich ein attraktives Einkaufszeitfenster. Denn 1 Cent Mehrpreis an der Börse macht 10.000 EUR Mehrkosten je 1.000.000 kWh Verbrauch p.a. aus.









Strommarkt:

Auch den Strommarkt sollten Sie eng beobachten. Hier ist je nach Marktentwicklung vielleicht noch ein klein wenig Luft nach unten. Mittelfristig zeigen die Prognosen aber deutlich nach oben. Das heißt, auch hier die Chance beim Schopf packen, sobald sich gute Preise zeigen.












Noch ein Tipp: 

Prüfen Sie, ob eine teilweise Nutzung des Spotmarktes im Strom- und Gasbereich basierend auf Ihrem individuellen Lastverhalten sinnvoll - weil kostensenkend - sein kann. Besonders im Strombereich während der Sommermonate tun sich hier erhebliche und für Sie positive Abweichungen zu Festpreisen / Terminmarktpreisen auf.




13.05.2019

Strombeschaffung ? Wir empfehlen abwarten!

Autor:  Urs Neuhöffer

Geht Ihnen das auch so ? Von verschiedenen Stromlieferanten erhalten Sie mehr oder weniger verständliche Preisinformationen der Strombörse (EEX) bzw. Erdgasbörse (PEGAS), gerne per Newsletter.

Was Sie dort sehen, sind i.d.R. Preiskurven für Börsenprodukte, bspw. das Jahresband 2020, im schönsten Fachchinesisch "Cal-20 PhelixDE Baseload Year Futures". Welche Aussagekraft haben solche Preiskurven für Sie als letztverbrauchendes Unternehmen ? Leider nur eine bedingt relevante Aussagekraft.

Denn der Arbeitspreis für Strom wird anhand eines Blumenstrauß verschiedener Börsen- und OTC-Preise berechnet, das Jahresband ist dabei ein wichtiger Bestandteil, aber eben nicht der einzigste.

Und sich am sog. base - Preis zu orientieren macht nur Sinn, wenn Ihre Verbrauchsstruktur entsprechend base - lastig ist (also Mo-So 0 - 24 Uhr ein annähernd konstanter Verbrauch vorliegt). Dem ist aber in aller Regel nicht so.

Professionell berechnet werden Strompreise übrigens mit der "heiligen Kuh" der Stromhändler, der sog. HPFC (Hourly Price Forward Curve). Diese verarbeitet viele tausend einzelne Preisinformationen aus der Gegenwart und Vergangenheit um am Ende eine Preisprognose für die Zukunft zu errechnen. Dazu kommen Wetterdaten, Konjukturwerte und vieles mehr.

Besser also, man kann sich als Unternehmen an Preisen orientieren, welche den tatsächlichen Arbeitspreis je Lieferjahr in Cent pro kWh aufzeigen.In der nebenstehenden Grafik finden Sie hierfür ein Beispiel. Berechnet wurde hier der sog. arbitragefreie (also frei von Gewinnmargen und Risiko-Aufschlägen) Strompreis anhand eines Muster-Lastgangs eines Industriekundens.

Das Ergebnis zeigt: Die Preise fallen, zwar nicht viel, aber immerhin von über 5 Cent Mitte April auf unter 5 Cent / kWh heute (wohlgemerkt ohne Aufschläge). 





Umgerechnet auf den Jahresverbrauch des zugrundeliegenden Industriekundenlastgangs wird erkennbar, dass die Kostendifferenz zwischen einem Einkauf am 15.4.2019 und dem Einkaufszeitpunkt 13.05.2019 für die drei Jahre bei über 100.000 EUR liegt. Die Chance für Einsparung bzw. das Risiko für Mehrausgaben liegen also nahe beieinander. 











Das bedeutet für Sie als Stromeinkäufr zweierlei:


  1. Die derzeitige Preisentwicklung ist kein Kaufsignal, sondern ein Zeichen für abwarten 
  2. den Markt beobachten, denn bei wieder ansteigenden Preisen verschlechtert sich Ihre Einkaufsposition schnell
  3. setzen Sie sich eine Preisobergrenze. Beispielsweise 5 Cent / kWh für das Jahr 2020. Sollten die Preise wieder anziehen, dann bedeutet das ein Kaufsignal
  4. Setzen Sie sich auch einen Zielpreis. Realistisch würde man gegenwärtig von 4,8 Cent / kWh ausgehen. Wird diese erreicht und der Preis bewegt sich seitwärts, dann wäre auch das ein Kaufsignal.

Und wie gesagt: Ideal orientieren Sie sich bei der Marktpreisbeobachtung nicht an Jahresband-Börsenpreisen sondern an mengen- und preisgewichteten Prognosepreisen. Ideal geht das übrigens mit dem succedo HPFC-Preismonitoring.

Informationen dazu finden Sie hier:



03.05.2019

Ausschreibung von Energie - was Sie unbedingt beachten sollten!

Autor:  Urs Neuhöffer

„alle Jahre wieder“ – zugegeben, etwas unpassend zur Jahreszeit, aber treffend für die vermeintlich lästige Pflicht, sich regelmäßig alle 1 – 2 Jahre mit dem Energieeinkauf zu beschäftigen.

Das Mittel der Wahl ist häufig die Ausschreibung von Energie. Wahlweise selbst oder mit Hilfe von externen Dienstleistern durchgeführt. Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Tipps geben, wie die Ausschreibung zu Ihrem (Kosten-) Vorteil effizient durchgeführt werden kann.

Zudem haben wir eine Checkliste hinterlegt, die Sie gerne kostenfrei herunterladen können:

 




Zunächst einmal ein Blick auf die erfolgskritischen Faktoren für einen wirklich guten Einkaufspreis. Dabei sind im Wesentlichen vier Dinge ausschlaggebend:

1) Der Einkaufszeitpunkt
2) Das gewählte Beschaffungsmodell
3) Die ausgewählten Bieter
4) Der organisatorische Ablauf 


Im Detail: 

Die Beschaffung zielt stets auf einen Tagespreis ab. Hintergrund sind die entsprechenden Börsenpreise für Strom oder Erdgas. Denn letztlich sind alle Energielieferanten Großhändler, die das Produkt Energie am Großmarkt einkaufen und in kleineren Mengenstückelungen an ihre Kunden mit entsprechenden Margenaufschlag weiterverkaufen. Die Höhe der referenzierenden Börsenpreise am Einkaufstag ist also ausschlaggebend für den Ihnen angebotenen Einkaufspreis. Auch wenn Sie als Endverbraucher natürlich nicht börsentäglich die Preisbewegungen beobachten können, so haben Sie doch ein paar Möglichkeiten: Achten Sie bspw. auf die Entwicklung des DAX-Börsenkurses – der wird Ihnen jeden Tag nebenbei in den Abendnachrichten präsentiert. Denn die Börsenpreise für Strom und Erdgas folgen häufig substanziell den Konjunkturdaten, die letztlich durch den Dax repräsentiert werden. Niedrige DAX-Kurse können also ein Indiz für einen guten Einkaufszeitpunkt sein. Deutlich zutreffender sind natürlich professionelle Marktanalysen, die Sie heranziehen können. 














 Beispiel: Preisentwicklung Strom für 2020 an der Strombörse EEX (Jahresband Cal-20 base) – Quelle: EEX


Das ausgewählte Beschaffungsmodell steht an Nr. 2 der Optimierungsmöglichkeiten. Denn wo ein Festpreis naturgemäß die Risiken nach oben begrenzt, sind jegliche Chancen nach unten verbaut. Trotzdem hat der Festpreis seine Berechtigung. Ein Tranchenmodell verteilt die Risiken und Chancen auf mehrere Einkaufszeitpunkte. Ideal also, wenn Sie eine größere Energiemenge (ab ca. 3 GWh/a) einkaufen wollen. Höhere Chancen, aber auch etwas mehr Zeitaufwand. Neben Festpreisen und Tranchen gibt es eine Reihe an weiteren Modellen, die teilweise sehr hohe Optimierungschancen bieten. Welches Modell das richtige für Ihr Unternehmen ist, hängt von der eigenen Flexibilität und den avisierten Marktchancen ab. 


Letztlich ist – leider – auch die Auswahl der Bieter (Energielieferanten) von entscheidender Bedeutung. Nicht wenige Unternehmen haben leidvolle Erfahrungen mit Unternehmen wie Deutsche Energie (DEG) gemacht, die im Angebotsprozess mit attraktiven Preisen gelockt haben, aber letztlich durch eine Insolvenz die Kalkulation für den Endkunden ad hoc zunichte gemacht haben. Zwischenzeitliche teure Grund- bzw. Ersatzversorgung inklusive. Gibt es Möglichkeiten, die möglichen „schwarzen Schafe“ im Vorfeld zu erkennen? Ja! Und zwar i.d.R. nicht mit klassischen Bonitätsauskünften, als vielmehr mit einem Blick hinter die Kulissen. Beispielsweise ob es sich um eine Monokultur – bspw. einen reinen Stromhändler – handelt. Und mittels einer arbitragefreien Preisvorwärtskurve können auch Laien schnell erkennen, ob der angebotene Preis je Kilowattsunde marktgerecht ist oder ein ruinöses Angebot darstellt.


Berücksichtigen Sie bei der Ausschreibung den Zeitbedarf für die Prüfung der vertraglichen Bedingungen der Bieter. In der Praxis hat sich hier ein zweistufiges Verfahren bewährt. Bei Ausschreibungen unserer Mandanten wird das über eine Longlist mit max. 10 vorab qualifizierten Bietern, welche im Rahmen einer pro-forma-Ausschreibung hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit im Preis und Vertragsbedingungen überprüft werden abgebildet. Aus der pro-forma-Ausschreibung ergibt sich ein Ranking innerhalb der Longlist und die drei leistungsfähigsten Bieter werden für die Shortlist selektiert und dann stichtagsbezogen erneut angefragt. Aus dieser Dreiergruppe ergibt sich der letztlich obsiegende Bieter. Der gewählte Stichtag für die zweite Ausschreibung sollte sich dabei natürlich stark an der aktuellen Marktentwicklung orientieren.


Beachten Sie, dass die Preisbindung bei einer stichtagsbezogene Ausschreibung häufig nur wenige Stunden beträgt. Zu wenig, um Vertragsbedingungen nach zu verhandeln (dies sollte im Rahmen der Reduzierung von Long- auf Shortlist bereits erfolgt sein). Aber genug Zeit, um den sog. Last Call bei allen drei Bietern durchzuführen. Hier dürfen Sie zwar angesichts der ohnehin niedrigen Aufschläge keine Wunder erwarten, aber erfahrungsgemäß lohnt sich dieser Anruf allemal.


Jeder Bieter wird in seinem Angebotspreis Risikoaufschläge, bspw. für Ausgleichsenergiekosten, einkalkulieren. Je genauer Sie den zukünftigen Energiebedarf benennen können, je besser wird u.U. der Angebotspreis ausfallen. Das ist besonders dann wichtig, wenn Sie über Stromeigenerzeugung verfügen (bspw. ein BHKW betreiben). Auch die Bereitschaft zur (ggf. mehrmaligen) unterjährigen Prognoseoptimierung kann helfen, den Arbeitspreis weiter zu senken.


Unser Fazit:

  • Der Einkaufszeitpunkt ist der größte Hebel für einen optimierten Einkauf. Der Markt – bspw. für Strom - schwankt im Jahresvergleich um gut 2 Cent. Multipliziert man diese Volatilität mit Ihrem Jahresverbrauch, so ergibt sich hier die Einkaufschance.
  • Das ausgesuchte Beschaffungsmodell ist die zweitwichtigste Optimierungschance. Das gewählte Modell kann ebenfalls 0,5 bis 1,5 Cent je Kilowattstunde an Energiekosten ausmachen. Wichtig ist dabei, dass dieses Modell auch zu Ihrer betrieblichen Organisation passt.
  • Das sog. Kontrahenten-Risiko, also ob der obsiegende Bieter seine vertraglichen Pflichten auch über die Laufzeit erfüllen kann, ist im Vergleich niedriger ausgeprägt. Und bei offensichtlich marktunüblichen Angebotspreisen sollten Sie stutzig werden. 
  • Das Ausschreibungsverfahren sollten Sie (zeitlich) genau planen und objektive Maßstäbe für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit anlegen. 

Zusammengefasst kann man sagen, dass nicht unerhebliches Optimierungspotenzial im Einkauf schlummert. Und Sie als Letztverbraucher sollten sich bewusst machen, welche Folgen der Ausstieg aus der Atomenergie sowie dem absehbaren Ende der Kohleverstromung haben werden und darauf Ihre Einkaufsstrategie abstimmen.

Wie succedo Sie unterstützen kann

Können wir Sie bei Ihrer Ausschreibung unterstützen? Ja, gerne sogar! Mit unserem mehrstufigen Beschaffungsverfahren über eine individuell auf Ihre Vorgaben ausgerichtete qualifizierte Longlist erledigen wir den Energieeinkauf auf Pauschalhonorarbasis zeit- und kosteneffizient und für Sie zu optimierten Einkaufspreisen inkl. professionellen Handling. Sie sparen nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wir informieren Sie auch gerne darüber, mit welchen Energiepreisen Sie in den nächsten Jahren rechnen müssen. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Nachricht.


Übrigens: Am 26.06.2019 findet das nächste Strommarkt-Symposium in Steinfurt statt. In der eintägigen Fortbildungs-Veranstaltung für Einkäufer, Energiemanager und kfm. Verantwortliche lernen und diskutieren Sie gemeinsam mit unseren Fachleuten über die Energiebeschaffung, einen ausgewogenen Chancen- / Risikomix, ideale Einkaufszeitpunkte und Marktbeobachtung. 



Bitte beachten Sie unsere rechtlichen Hinweise am Ende des Dokumentes



11.04.2019

Erdgas jetzt kaufen ? Wir meinen ja

Autor:  Urs Neuhöffer

Wir sehen bei Erdgas nach Risiko-/Chancenbewertung eine klare Kaufempfehlung. Denn der Marktpreis hat sich nach den unsäglichen Preisspitzen im Herbst / Winter letzten Jahres auf ein mittlerweile erfreuliches Niveau abgesenkt. 

Aber auch wenn die gegenwärtig hohen Speicherfüllstände oder das milde Wetter zunächst für einen Preisdruck bei kurzfristigen Beschaffungen (mit Lieferung in den nächsten Monaten) sorgen können, gibt es auch gute Gründe, jetzt für die nächsten Jahre einzukaufen. Zum einen läuft der Transitvertrag für russisches Erdgas mit der Ukraine Ende des Jahres aus. Das kann für Unsicherheit sorgen und damit Risikoaufschläge mit sich bringen, je näher der Termin rückt. Zum anderen werden die Gaspreise weltweit perspektivisch Zug-um-Zug mit der Abschaltung von Kohlekraftwerken ansteigen. Denn der perspektivische Ausstieg aus der Kohleverbrennung zur Stromerzeugung passiert nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, vor allem in China. 

Fazit:

Wir meinen daher, getreu dem Motto „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ jetzt – je nach gewähltem Beschaffungsmodell - mindestens einen Teil des zukünftigen Gasbedarfs langfristig eindecken. 

Auf Wunsch begleiten wir Sie bei der nächsten Gasbeschaffung -> von der Modellauswahl über die Lieferantenbewertung bis zur Ausschreibung.

Mehr erfahren: Direkt zu Energiebeschaffung wechseln.


Bitte beachten Sie unsere rechtlichen Hinweise am Ende des Dokumentes



11.04.2019

Strombeschaffung - Preisanstieg CO2 im Auge behalten !

Autor:  Urs Neuhöffer

Heute möchten wir Ihnen noch eine Informationen zu einem anderen wichtigen Punkt geben:  Sofern Sie im diesem Jahr noch Strom beschaffen für die Folgejahre 2020 oder später, dann behalten Sie die Entwicklung der CO2-Zertifikate im Auge. Steigt der CO2-Preis, so steigen i.d.R. auch die Börsennotierungen für Strom. Grob gesagt um 30 Cent je 10 EUR Zertifikatspreis. Denn die Betreiber thermischer Kraftwerke (Kohle, Gas, Öl) müssen diese Verschmutzungszertifikate für ihren Kraftwerksbetrieb kaufen und einkalkulieren. So wirken Teuerungen bei den CO2-Zertifikaten mit einem gewissen Verzögerungseffekt mittelfristig auf den Strompreis ein. Und seit dem Tief Ende Februar mit knapp 19 EUR / to sind die Kurse auf mittlerweile über 24 EUR / to gestiegen. Und wer die aufgeregte Diskussion um die Auswirkungen der CO2-Emissionen verfolgt, dem schwant bereits, dass die Forderungen nach deutlichen höheren Zertifikatspreisen möglicherweise bald politisch-gesellschaftlicher Konsens werden. So berichtete das Umweltbundesamt Ende 2018 von Folgekosten je emittierter Tonne CO2 von 180 EUR. 

Teile der Bewegung Fridays for Future hat diesen Wert direkt als Forderung aufgenommen. Auch wenn 180 EUR utopisch erscheinen, sind weitere Preissteigerung in Sicht: Denn viele Experten sind sich einig, dass die Steuerungseffekte der CO2-Zertifikate erst jenseit von 50 EUR / to eintreten. 

Und auch die EU-Kommission tut ihr übriges: Mit der Reform ab 2021 wird die Gesamtmenge an erlaubten Emissionen zwischen 2021 und 2030 jährlich um 2,2 Prozent sinken. Zusätzlich werden über zwei Milliarden Zertifikate in einer sog. Marktstabilitätsreserve  zwischengeparkt und können auch endgültig aus dem Markt genommen werden. Ziel dieser künstlichen Verknappungist es, dass die Preise weiter steigen. Die neuen Regeln treten ab dem Jahr 2021 in Kraft. 

Den Strompreis sicher im Blick haben Sie übrigens mit dem HPFC-Preismonitoring, der Höchst- und Zielpreise automatisch im Hintergrund für Sie überwacht. Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen.


Fazit

Die Höhe der CO2-Zertifikate bedingen in der Stromerzeugung thermischer Kraftwerke einen hohen Anteil am Stromgestehungspreis. Die aktuelle Diskussion über die Höhe der Verschutzungsrechte ist hitzig und der Ausgang offen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die CO2-Preise kurz- und mittelfristig steigen, ist aber gegeben. Nicht zuletzt die regulatorische Verknappung seitens der EU führt zu engeren Märkten und entsprechenden Aufwärtsdruck.


Mehr erfahren: Direkt zu Energiebeschaffung wechseln.


Bitte beachten Sie unsere rechtlichen Hinweise am Ende des Dokumentes




Rechtliche Hinweise:

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